Das Ende von „go-cluster“: Was das Aus des Exzellenzprogramms für den Mittelstand bedeutet

Nach 14 Jahren endet das Förderprogramm „go-cluster“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zum 30. Juni 2026. Damit läuft ein etabliertes Instrument der deutschen Cluster- und Innovationsförderung aus. Die über Jahre entstandenen Netzwerke und Kooperationen bleiben jedoch bestehen.

14 Jahre Netzwerkförderung: Was KMU und Regionen davon hatten

Seit dem Start hat „go-cluster“ Clustermanagements in Deutschland unterstützt, Wissen gebündelt und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft gefördert. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konnten von den regionalen Netzwerken profitieren.

Sie erhielten darüber Zugang zu Technologietransfer, potenziellen Partnern und gemeinsamen Innovationsprojekten. Für viele Unternehmen sind solche Netzwerke eine wichtige Verbindung zu Forschungseinrichtungen und anderen Akteuren ihrer Region.

Was von „go-cluster“ bleibt

Mit dem Ende der staatlichen Programmstruktur verschwinden die gewachsenen Netzwerke nicht. Die in 14 Jahren entstandenen Kontakte und Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Politik bilden weiterhin eine Grundlage für gemeinsame Projekte.

Für die beteiligten Unternehmen und Clusterorganisationen stellt sich damit vor allem die Frage, wie diese Strukturen künftig weitergeführt und finanziert werden können. Die bisherige Förderung durch das BMWE endet zum 30. Juni 2026.

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